
Zusammenfassung meiner Diplomarbeit: "Verwirrte
ältere Menschen und ihre Angehörigen - Erfahrungen professionell
Pflegender in der ambulanten Pflege":
Meine Diplomarbeit stellt eine Untersuchung zum Thema "Verwirrte ältere Menschen und ihre Angehörigen - Erfahrungen professionell Pflegender in der ambulanten Pflege" vor. Die Untersuchung orientiert sich am qualitativen Methodensatz. Die Erhebung der Daten wird in Anlehnung an das halb strukturierte-leitfadenorientierte Tiefeninterview nach Bock (1992) durchgeführt. Die Datenanalyse ist auf den phänomenologischen Ansatz nach Coliazzi (1978) ausgerichtet. Der theoretische Teil umfaßt neben den Ausführungen zur Lebenssituation von verwirrten älteren Menschen, Aspekte der Pflege in Familien und der gerontopsychiatrischen Pflege durch ambulante Pflegeeinrichtungen. Der pflegetheoretische Bezugsrahmen basiert auf ausgewählten Konzepten und Modellen aus dem "Konzeptuellen System der fördernden Prozesspflege" nach Krohwinkel (1993-1997). Aus der Perspektive der Pflegepersonen zeigt sich, dass verwirrte ältere Menschen vor allem unter der Einschränkung ihrer Autonomie leiden.
Die pflegenden Angehörigen hingegen, sind überwiegend durch die verwirrtheitsbedingten Veränderungen der Betroffenen belastet. Pflegefachpersonen fühlen sich primär durch ungünstige organisatorische Rahmenbedingungen Belastungen ausgesetzt. Daneben haben sich auch Bewältigungsmuster herauskristallisiert. So ermöglicht den verwirrten älteren Menschen ein verstehender Umgang mit ihnen, die Wahrung einer weitestgehenden Selbständigkeit und Unabhängigkeit in den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens. Pflegende Angehörige fühlen sich entlastet, wenn sie sich unter Gleichgesinnten austauschen können und Unterstützung durch die Familie erfahren. Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen zur Entwicklung der Pflege von verwirrten älteren Menschen ausgesprochen.
Abstract zur
Abschlussarbeit im Kontaktstudium "Angewandte Gerontologie": "Präventive Hausbesuche - eine zukünftige Aufgabe kommunaler
Altenhilfe?!" Weitere Infos sind auf Anfrage jederzeit erhältlich.
Diese Abschlussarbeit stellt eine Literaturanalyse dar.
Grundlage dieser Arbeit bildet die Gesundheitsförderung und Prävention im Alter, sowie die Vermeidung von Pflegebedürftigkeit. Hierzu wird eine Übersicht der Ergebnisse und Erkenntnisse aus nationalen und internationalen Modellvorhaben und Studien zur Prävention von Pflege dargestellt.
Auf dieser Basis wird ein Rahmenkonzept für präventive Hausbesuche in der kommunalen Altenhilfe entwickelt und die hierzu notwendigen Erfordernisse und Bedingungen werden aufgezeigt. Dieses Konzept wird schließlich im Kontext der bestehenden Aufgabenbereiche des Beratungs- und ServiceZentrums für ältere Menschen in Darmstadt reflektiert.
Auszug aus der Einleitung:
Neben der Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung 34,4 Prozent im Jahr 2030, wird im Jahr 2040 mit 3,26 Millionen pflegebedürftigen Menschen gerechnet, wenn sich insgesamt keine Verbesserung des Gesundheitszustands im Alter erreichen lässt. Wie insbesondere die Expertise "Gesund altern" von Kruse (2002) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit zeigt, ist die Förderung und Verbesserung von Gesundheit auch im hohen Alter möglich. Zu dem kann hierdurch wesentlich zum Erhalt von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung beigetragen werden. Gesundheit im Alter betrifft uns alle und muss so gesehen, als gesamtgesellschaftliche Aufgabe betrachtet werden.
Gesundheitsförderliche und präventive Ansätze können dabei auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt sein. Neben Angeboten, die in der so genannten Kommstruktur zu finden sind, wie beispielsweise bei Krankenkassen, Volkshochschulen und im expandierenden Wellness-Bereich, gibt es Ansätze, die in der Bringstruktur verortet sind. Internationale und nationale Studien und Modellvorhaben haben gezeigt, dass hier präventive Hausbesuche gesundheits-förderlich sein und Pflegebedürftigkeit vermeiden können.

Pflege als Problemlösungs- und Beziehungsprozess (Linck 1995)

Linck, W. (2006). Schnittstellen und Entlassungsmanagement. In: Augst, C. & Sarkady, C. (Hrsg.). Das praktische Handbuch der
Demenz. Merching, Forum-Verlag.
Linck, W. (2007). Versorgungsstrukturen. In: Linck, W. &
Sarkady, C (Hrsg.). Das praktische Handbuch der Demenz. Forum-Verlag,
Merching.
Linck, W. (2007). Allgemeine Hinweise zur Umsetzung von
Expertenstandards. In: Huhn, S. & Kreuzpaintner, S. (Hrsg.).
Sofort einsetzbare Pflege- und Expertenstandards auf CD-ROM.
Merching, Forum-Verlag.
Linck, W. (2008). Netzwerkformen und Angehörigenorientierung. In:
Linck, W. & Sarkady, C. (Hrsg.). Das praktische Handbuch der
Demenz. Merching, Forum-Verlag.
|